|
Was leisten Computermodelle in
der Ozon-Ausbreitungsrechnung? Computermodelle simulieren die physikalischen und chemischen Prozesse, die zur Ozonbildung führen, mit Hilfe mathematischer Gleichungen. Die in der Atmosphäre ablaufenden Prozesse sind allerdings sehr komplex und zum Teil noch nicht einmal genau erforscht. Darüber hinaus können die Eingangsdaten in die Modelle, wie z. B. die Emissionen der Stickoxide (NOx) und der flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), fehlerhaft sein. Jedes Computermodell kann also nur ein eingeschränktes Abbild der Realität liefern. Wie prüft man die Leistungsfähigkeit eines Computermodells für die Ozon-Ausbreitungsrechnung? Zeitabschnitte, in denen hohe Ozonkonzentrationen gemessen wurden (Ozon-Episoden), werden simuliert, d.h. ausgehend von den Wetter- und Emissionsbedingungen werden die sich daraus ergebenden chemischen Prozesse errechnet. Fällt der Vergleich der errechneten Ozonkonzentrationen mit den Meßdaten zufriedenstellend aus, d. h. reproduziert das Modell die wesentlichen Merkmale einer Ozon-Episode, kann es für Szenarienrechnungen verwendet werden. Die folgenden Seiten zeigen einige Beispiele solcher Simulationen.
|
||||